Neue Sat.1-Serie „Frauenherzen“
Erste Staffel ab Frühjahr 2016.
Foto: Wolf Lux, mit Julia Hartmann, Muriel Baumeister, Nadeshda Brennicke
und Christina Petersen (v.l.) als den „Frauenherzen“
Im vergangenen Jahr war Florian Gärtner neben der Fertigstellung des Kieler Tatorts „Borowski und die Kinder von Gaarden” maßgeblich an der Konzeption und Realisierung einer neuen Serie für den Sender Sat.1 beteiligt. In „Frauenherzen” spielen Nadeshda Brennicke, Julia Hartmann, Christina Petersen und Muriel Baumeister vier unterschiedliche Berliner Frauen, deren Wege sich auf schicksalshafte Weise kreuzen.

Neben den vier Titelfiguren spielen u.a. Tobias Oertel, Kai Lentrodt, Sabine Vitua, Florian Panzner und Julius Feldmeier. Florian Gärtner war als Regisseur und Dramaturg für drei der sechs Folgen zuständig. Außerdem entstand die sogenannte „Signation” – die Titelsequenz, mit der jede Folge startet – unter seiner Federführung.

Ausstrahlung der ersten Staffel von 6 Folgen ist für das Frühjahr 2016 geplant.

Aktuell arbeitet Florian Gärtner an der Postproduktion des Fernsehfilms „Schwarzbrot in Pattaya (AT)“, den er im Auftrag von NDR/DEGETO für die Relevant Film in Thailand und Hamburg drehte.

„Krimi der Extraklasse“
Florian Gärtners Tatort schlägt Tarantino
Mit 9,5 Millionen Zuschauern war der Tatort „Borowski und die Kinder von Gaarden“ der klare Zuschauerfavorit des Abends, und schlug damit sogar Tarantinos „Django Unchained“.

Großen Zuspruch gab es nicht nur vom Publikum, sondern auch von der Presse: „Krimi der Extraklasse“ urteilte die Welt, „Ein sehenswerter ‚Tatort‘ “, lobte der Stern, die FAZ sah ihn als Beweis, „dass der Kieler Tatort einfach zu den besten gehört“.

Großes Lob ging fast durchweg an die Darsteller, allen voran den titelgebenden Kindern: „Es sind gerade die Kinder von Gaarden, die den Film über die Kinder von Gaarden sehenswert machen.“ hieß es in der Süddeutschen Zeitung, „Der Star des Films ist eine Kinder-Gang“ schrieb der Westen.

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Interview mit Regisseur Florian Gärtner
zu seinem neuen Tatort “Borowski und die Kinder von Gaarden”
Foto: NDR / Christine Schroeder, mit Tom Wlaschiha (rechts)
Im Rahmen der Ausstrahlung des neuen Kieler Tatorts „Borowski und die Kinder von Gaarden“ (am Sonntag, den 29. März) führte der NDR ein kurzes Interview mit Regisseur Florian Gärtner über seine Arbeit.

NDR: Sie haben bisher u.a. für den NDR die Siegfried Lenz-Verfilmung „Das Feuerschiff“ gemacht und Komödien für Privatsender. Ist ein “Tatort” nun die Bestätigung der bisherigen Arbeit?

Gärtner: Irgendwie schon. Als ich im Freundeskreis erzählt habe, dass ich einen Tatort mache, hieß es immer: 'Wahnsinn! Toll! Gratuliere!'. Einer sagte sogar, das sei “wie ein Ritterschlag”. Tatort gucken die Menschen, das ist einfach eine Marke, die jeder kennt. Und erstmal ist es einfach schön für eine Reihe arbeiten zu dürfen, von der man weiß, dass sie auch geschaut und wahrgenommen wird. Aber um so mehr hat mich gefreut, dass es ein Borowski ist. Axel Milberg und Sibel Kekilli finde ich als Ermittlerduo immer wieder neu und spannend, da habe ich das Gefühl, da kann ich mehr beitragen, als einen weiteren Fall von zwei Herren zu bebildern, die ihre Witze machen und nebenbei einen Fall aufklären.

“Borowski und die Kinder von Gaarden” hat Züge eines Sozialdramas. Ist es dieser Aspekt, nämlich über einen Krimi hinaus gehen zu können, der Sie an dem Stoff gereizt hat?

Sozialdrama klingt für mich immer nach bleierner Schwere, Drögheit, bedröppelten Gesichtern. Das wollte ich nicht. Mich hat wirklich gereizt, einmal einen richtigen Krimi zu machen. Natürlich ist ein guter Krimi immer auch Drama, der Krimiplot hält die Geschichte am Laufen, aber die emotionale Wucht entwickelt sich dann dadurch, wie tief man in die Figuren, die Schicksale, die Welt der Geschichte eintauchen kann. Beides fand ich im Buch sehr geglückt, den Krimiplot toll gestrickt, gleichzeitig hat es mich beim Lesen sehr berührt. Zudem arbeite ich gerne mit jungen Darstellern. Und das Buch fühlte sich für mich authentisch an. Mir ist eine authentische Atmosphäre in meinen Filmen immer sehr wichtig. Wenn man als Zuschauer spürt, dass es um etwas Echtes geht - dass die Geschichte mit einem selber zu tun hat - entwickelt sich ein ganz besonderer Sog.

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Borowski und die Kinder von Gaarden
der neue TATORT von Florian Gärtner
Am 29. März 2015 zeigt das Erste den neuesten TATORT, der unter der Regie von Florian Gärtner entstand: Ein Toter in einem sozialen Brennpunktviertel, Kinder aus schwierigen Verhältnissen, die von dem Ermordeten offenbar missbraucht wurden: Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) geraten in ihrem neuen Fall mehr als einmal an ihre Grenzen.

„Borowski und die Kinder von Gaarden“ wurde von Florian Gärtner inszeniert, neben Axel Milberg und Sibel Kekilli steht in dem packenden Kiez-Krimi auch Tom Wlaschiha vor der Kamera, wie Sibel Kekilli einer der deutschen Stars der US-Kultserie „Games of Thrones“.

Und darum geht‘s: Im Kieler Brennpunkt-Viertel Gaarden, wo fast siebzig Prozent aller Kinder unter 15 Jahren in Familien aufwachsen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, wird Onno Steinhaus erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden, der 60-jährige war wegen Pädophilie vorbestraft. Ausgerechnet eine Gruppe von Kindern nutzte die Wohnung des Alkoholikers als eine Art inoffiziellen Jugendtreff. Bei Onno traf man sich fast täglich, um zu saufen, Pornos zu gucken, abzuhängen, rumzualbern… Die Kinder streiten ab, dass sich Steinhaus an ihnen vergriffen hat, angeblich hatten sie alles unter Kontrolle. Aber dann taucht ein Handyfilm auf, der die Aussagen der Kids widerlegt - und den 15-jährigen Timo Scholz ins Visier der Ermittler rückt. Aber auch der im Bezirk tätige Streifenbeamte Thorsten Rausch (Tom Wlaschiha) gehört für Borowski zum Kreis der Verdächtigen. Der coole Kiez-Bulle scheint angesichts der sozialen Verwahrlosung seines Viertels längst kapituliert zu haben und kümmert sich sich lieber um die Frauen des Stadtteils als um Verbrechensopfer.

Nach der Erstausstrahlung im Ersten ist „Borowski und die Kinder von Gaarden“ noch einmal am 31. März um 00,35 Uhr in der ARD zu sehen.

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Florian Gärtner
Regie und Drehbuch
Foto: Christoph Puttins
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Jahrgang 1968. Aufgewachsen in Marburg und London. Super-8-Autodidakt. In den 90ern drei Filme für die Redaktion „Das Kleine Fernsehspiel“ des ZDF, daneben Arbeit als Schauspieler, Cutter und Regieassistent.

Max-Ophüls-Preis 1998 für „Drachenland“, weitere Preise und Nominierungen auf internationalen Kino- und TV-Festivals wie Chicago, Berlin, San Francisco, La Rochelle, Pristina/Kosovo und Schanghai.

Florian Gärtner arbeitet sowohl im Bereich Komödie (Regie und Buch für „Sex Up – Jungs haben’s auch nicht leicht“, Pro7) als auch Drama (Regie und Buch für „Das zweite Leben“ ARD/BR). Er legt großen Wert auf glaubwürdige, alltagsnahe Figuren sowie Atmosphäre und Resonanz.

Die Kunst des Filmemachens ist ganz einfach. Sie besteht darin, nicht das zu töten, was man filmt

- Eric Rohmer

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